Ferndorf verliert Test bei Ligakonkurrent Essen mit 33:35

Auch Mickael Helmersson entwickelt sich im Abwehrverband gut. Apropos Helmersson - der Rückraum Linke erzielte in Hälfte eins 9 Treffer, bevor er sich bei einer Angriffssaktion verletzte und in der Folge , bis auf die Schlussminuten, nicht mehr eingesetzt wurde. Ceven Klatt verteilte die Spielzeiten und wechselte bei sommerlichen Temperaturen in der Essener Sporthalle durch. Das ging auch zu Lasten der Abwehrarbeit. So ging es mit 17:19 aus Ferndorfer Sicht in die Kabinen.
Mit Beginn von Hälfte zwei war es wieder die Stammformation, die in der Abwehr stark agierte und den Essenern das Torewerfen schwer machte. Im Angriff hatte Trainer Ceven Klatt neben Daniel Hideg und nach der Verletzung von Goalgetter Mikael Helmersson keine Optionen mehr im linken Rückraum, da Julius Fanger, Sören Servos und auch Nico Schnabl immer noch nicht einsatzfähig waren.
Die Außen Pablo Lange und Thore Rahmlow auf links machten ihre Sache - auch in der Abwehr - gut, ebenso wie die rechte Seite mit Marvin Mundus und Finn Scharnweber.
Kurz vor Ende stand das Spiel auf des Messers Schneide und es konnte in beide Seiten kippen. Der TuSEM hatte das bessere Ende für sich und gewann schließlich mit 35:33.
„Es war ein enges Spiel und am Ende fehlten uns die Optionen und ein wenig das Spielglück. Mit den ersten 12 Minuten und der Anfangsphase von Hälfte zwei bin ich richtig zufrieden. Die Abwehr hat gut harmoniert und hat in diesen beiden Phasen nur 11 Tore hinnehmen müssen. Im Angriff haben wir uns die Chancen erspielt , waren erfolgreich und haben uns insgesamt einige Chancen auf Außen erarbeitet,. Auch das ist ein Fortschritt zu den letzten Partien. Leider haben wir ein paar Fehler zu viel gemach und das wird auf diesem Niveau dann auch bestraft. Wir warten, dass unsere Verletzten wieder zurück auf die Platte kommen, dann haben wir wieder deutlich mehr Möglichkeiten.“ meinte Ceven Klatt nach dem Spiel.
Torschützen beim TuS:
Helmersson (9), Mundus (5), Hideg, Scharnweber (je 4), Michel (3), Lange, Hecker, Rahmlow (je 2), Jansen, Würz (je 1)
Fotos: Mathias Lehmann


























